Ich diskriminiere ständig, und zwar aus Erfahrung
14. September 2009 | Von Andy | Kategorie: PolitikSchön langsam nerven mich diese ganzen Soziologen und selbsternannten “Journalisten”, die nichts besseres zu tun haben, als Bedeutungen von Wörtern negativ zu besetzen und/oder “auseinander-zu-dividieren”, um dann schlussendlich nur Verwirrung zu schaffen, die ihre eigene Existenzgrundlage erst rechtfertigt!
Alleine schon, wie seltsam kompliziert die Erklärungsversuche auf Wikipedia sind, das Wort DISKRIMINIERUNG überhaupt fassbar zu machen, haut mich um. Ich unterscheide nunmal zwischen Mann und Frau, zwischen Freund und Feind, Schwarz und Weiss, Rot und Grün, Heteros und Schwulen, netten Menschen und Arschlöchern, na und? Gäbe es keine Unterschiede, würden sie weder auffallen, noch würde es eine “Love Parade” geben. Unterschiede gehören einfach zur menschlichen Entwicklung, sie sind positiv zu sehen, nicht negativ.
Ohne Unterschiede keine Entwicklung!
Ich diskriminiere permanent, sogar im Internet, wenn ich entscheide, ob ich jemanden in Facebook als Freund akzeptiere oder nicht. Was ist daran negativ zu sehen? Das ist stinknormales menschliches Handeln. Das Problem ist, dass durch Politiker und Medien das Wort an sich negativ besetzt wurde, so gesehen diskriminiere ich also jemanden schon alleine deshalb, weil ich seine Freundschaftsanfrage ablehne….. Gehts noch?
Laut Definitionen diverser Leute bin ich auch bekennender Rassist, denn ich denke zwar nicht, dass die Hautfarbe oder der Geburtsort wirklich entscheidend ist, aber doch so Dinge wie Sprache, Kultur, Religion, Bildung und vieles mehr einen Aufschluss darüber geben, ob ich denjenigen als Freund betrachten will oder nicht! Ich bin also nach den vielen Soziologen ein diskriminierender Rassist. Danke dafür, liebe obergscheite Welt da draussen!
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Da stellt sich wohl die Frage: Wo ist die Grenze zwischen Unterscheidung und Abwertung?
Viel schlimmer aber ist, dass immer wieder propagiert wird, wir lebten in einer individualistischen Gesellschaft. Genau die Meinungen, welche du kritisierst fordern aber Gleichmacherei. Ein Kollektiv, in dem alle gleich sind und keine Unerschiede akzeptiert, geschweige denn respektiert werden!
Ich dacht das hätte die westliche Welt überwunden – doch der Kapitalismus scheint im Konsumwahn in dieser Hinsich seine Grenzen zu finden…
DIe Frage ist ja, wohin und woher?
Woher kommt diese Entwicklung ?
Die Entwicklung kommt von denen die für eine gleichgemachte Gesellschaft eintreten, von den selben die Autoritäten und traditionelle Strukturen auflösen wollen um so den Weg für die *ihrer Meinung nach* nächste Gesellschaftsebene freizumachen.
Wohin will diese Entwicklung ?
Essentieller Teil der Verbreitung einer Art zu Denken, ist wie man die Sprache benutzt um das Gedachte zu äußern. So kann man die Sprache, sobald man “böse” und “gute” Wörter einsetzt als Detektor benutzen um unliebsame Elemente in der Gesellschaft zu finden. zB Jeder der zu Schwarzen Neger sagt ist ein böser Rassist. Die Frage ist, wer hat etwas davon ? Und wohin wollen die jenigen die solche Maßnahmen unterstützen ? Dann wissen wir auch wohin uns dieser “neue” Sprachgebruach, diese neue Reglementierung hinlotzen will…
Sprache ist der Spiegel der Gesellschaft, ein wichtiger Teil davon. Verändere die Sprache und du veränderst zu einem guten Teil auch das Denken der Menschen.
Diskriminierung wird meist davon ausgehen, ob sich wer von einer Kritik so betroffen fühlt, dass er es einer “Diskriminierung” gleichsetzt.
Ein kritischer Mensch wird daher immer in die “Gefahr” laufen, als Diskriminierer dazustehen.
Sicher wird es auch die Art und Weise sein, die zur Beurteilung führt ob das Gesagte/Geschriebene
eine Diskriminierung darstellt, wobei es dabei auch auf die “Toleranzgrenze” des Kritisierten ankommt. Daher stellt “Diskriminierung” für mich meist einen subjektiven “Tatbestand” dar.
Die Faschisten in Hitlers Heimat haben dazu gelernt .
Sie agieren heute unter dem Deckmäntelchen des Antifaschismus .