Politically incorrect

Nein zu Schlagobers und Feuerlöschern

8. Juni 2009 | Von Andy | Kategorie: Politik

Nachdem die Wahlhysterie jetzt endlich abklingt, kann man sich ja wieder den realpolitisch relevanten Dingen zuwenden, zumindest bis zum Herbst. Dieter Nuhr hat einmal einen genialen Satz formuliert bezüglich des Klimawandels:

Wetter? … Der letzte April war super. Da hab ich oft am Fenster gestanden und gedacht, Mensch, wenn das die Klimakatastrophe ist, *pause*, wie lange muss ich um den Block fahren, damit das so bleibt?

Ich kann mich noch erinnern an das Getue mit dem FCKW, da musste jede Spraydosse und jeder Kühlschrank FCKW-frei werden, weil das Ozonloch über Australien die halbe Menschheit ausrotten würde. Das war ungefähr die Zeit, als auf dem Profil-Cover Herpes als die Geißel der Menschheit beschrieben wurde, weil man AIDS noch nicht kannte.

Irgendwann war plötzlich das CO2 schuld, das die Autos verursachen. Schön und gut, aber CO2 ist die Nahrung der Pflanzen, und wie ich dieses Jahr bemerke, wachsen die besser denn je! Die Mischung aus Sonne und angeblichem CO2-Überschuss zahlt sich also aus. Das Ozonloch ist nicht gewachsen, sondern recht stabil. Und dass nach einer (kleinen) Eiszeit eine Erderwärmung stattfindet, ist auch normal.

Jetzt fragt sich der Hobbygärtner natürlich, was so schlecht daran ist? Alles blüht und gedeiht wie im Paradies, aber man soll trotzdem sein Leben ändern und Elektroautos kaufen? Weil die ja so umweltfreundlich sein sollen?

Irgendwie sind mir diese ganzen Vorstösse suspekt!

  • Die Kühlschränke brauchen jetzt weniger Strom, ok, dafür brauchen wir aber zur Kommunikation elektronische Medien, die weitaus mehr Strom verbrauchen.
  • Das papierlose Büro war eine Lüge, denn wir müssen jetzt jede noch so unnötige Email ausdrucken, um vor Gericht eine Chance zu haben im Notfall.
  • Das Elektroauto braucht noch mehr Strom als verfügbar, wie soll das gehen ohne Atomkraft, die zu Recht bekämpft wird? Etwa durch Verbrennuung fossiler Energien? Was derartige Ideen anbelangt, sind die grünen Ideen ziemlich auf die Schnauze gefallen, denn Agrarflächen sind leider nicht genügend zur Verfügung und deshalb ist der Gedanke des nachwachsenden Rohstoffs nicht haltbar.
  • Biosprit hat nur noch mehr CO2-Abbau zur folge, denn es müssen gesunde Wälder abgeholzt werden, um nicht essbares Öl zu produzieren.
  • Lebensmittel werden dadurch teurer.
  • Klimaanlagen könnten schon lange mit bestehendem CO2 befüllt werden, das ist den Grünen aber scheinbar entgangen bei ihrem Kampf gegen Rechts und den Rechtsstaat.

Und zuguterletzt, warum ich auf den Titel überhaupt gekommen bin:

  • Wieso finde ich im gesamten Netz, weder über Google, noch auf Yahoo oder Wikipedia auf Anhieb, wie eigentlich die Schlagoberspatronen und die Feuerlöscher befüllt werden?

Ist das natürliches CO2 oder künstliches? Natürliches würde ja wieder in den normalen Kreislauf zurück kehren, künstliches hingegen das Ozonloch angeblich vergrössern. Über die Fehlentscheidung bezüglich der “Energiesparlampen” will ich jetzt gar nicht schreiben, das erledigen eh genug andere auch. Einstweilen freue ich mich darüber, dass meine Pflanzen aufgehen wie nie ;-)


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